Rankingverluste durch Canonical-Tags: Negative-SEO-Methode

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Rankingverluste durch Canonical-Tags: Negative-SEO-Methode

Rankingverluste durch Canonical-Tags: Spammer greifen an

Enorme Rankingverluste sind oftmals nur sehr schwer zu erklären. Gab es ein neues Update von Google oder hat sich doch ein Konkurrent dazu entschieden, Ihre Seite gezielt anzugreifen? Letzteres ist in letzter Zeit deutlich öfter passiert. Doch ich spreche hier nicht von einfach gesetzten schlechten Links, wie ich es bei einem Kunden bereits hatte. Ich rede von Canonical-Tags als Negative-SEO-Waffe.

Auf diese Angriffsmethode machte Roger Montti vor wenigen Tagen im Search Engine Journal aufmerksam. Der Trick dahinter ist, dass diese Angriffsmethode nur sehr schwer zu erkennen ist, da kaum ein Tool solche Links identifizieren kann.

Wer nicht lesen möchte, kann sich auch das Video anschauen:

Spamseiten und Canonical-Tags schaden der „verlinkten“ Seite

Das erste Mal wurde ich auf diese Methode aufmerksam, als ich den Blogbeitrag von dem Texaner Bill Hartzer las. Er ist ebenfalls SEO-Consultant und bereits seit 20 Jahren in dieser Branche aktiv. Einer seiner Kunden erlitt massive Rankingverluste und konnte sich diese einfach nicht erklären. Er untersuchte alle möglichen Dinge und prüfte alles etliche Male.

Dann stoß er darauf, dass es Spamseiten gab, die den ganzen Head-Bereich des Kunden kopierten und mit einem Canonical-Tag verlinkten. Auf der Seite, die mit dem Canonical-Tag auf die Seite des Kunden verlinkt, war schlechter Inhalt (Porno-Content,…).

Was ist das Problem hierbei?

Das Problem ist, dass die Quelle solch einer Negative-SEO-Attacke nur sehr schwer gefunden werden kann. Wie bereits erwähnt, handelt es sich hierbei nicht um Linkbuilding, sondern um den Einsatz von Canonical-Tags.

Eigentlich nutzt man Canonical-Tags, wenn der Urheber zwei oder mehr Seiten besitzt, die gleichen oder ähnlichen Inhalt besitzen. Dadurch vermeidet man Duplicate Content Probleme. Google sieht dies quasi als Link zur eigentlichen Webseite, die dann auch bewertet werden soll. Im Prinzip sind beide Seiten eine Einheit. Nun ist es logisch, dass eine gute Seite (die Ursprungsseite des Kunden) von einer schlechten Seite im Ranking heruntergezogen wird.

Allerdings ist es sehr schwierig, den Schaden abzuwenden und auch zu identifizieren.

Aufdeckung mit Majestics

Hartzer wurde dann auch diese Methode aufmerksam, da sein SEO-Tool Majestics sehr viele ungewöhnlich neue Backlinks registrierte, die er nicht platzierte oder sich nicht erklären konnte. Es waren auch keine Links, die der Kunde setzte. Hier ein Screenshot aus dem Blogbeitrag von Hartzer:

Wie man anhand der Werte erkennen kann, waren es nur minderwertige Backlinks. Letztlich war es ein Rankingverlust von 77 Plätzen. Zuvor rankte der Kunde auf Platz 1 und danach nur noch auf Platz 78.

Wie löst man dieses Problem?

John Müller, Google-Mitarbeiter, meldete sich via Twitter zu diesem Fall und sagte, dass so etwas nicht funktioniere. Allerdings glaube ich das nicht. Google behauptet oftmals, dass sie super schlau und klug sind und Backlinkquellen wie PBNs oder ähnliches direkt erkennen. In der Praxis sieht dies aber anders aus. Zum anderen hat man die Zahlen von Hartzer schwarz auf weiß.

Deswegen ist die einzige Lösung, die mir als plausibel erscheint, dass man alle Seiten auflistet und bei dem Google Disavow Tool hochlädt. Normalerweise werden die Links dann in 1-2 Wochen abgewertet und man erkennt gleich spürbare Verbesserungen. Haben Sie Angst, dass Ihre Seite betroffen ist? Dann sprechen Sie mich jetzt an! Schreiben Sie mir idealerweise in LinkedInoder XING.

 

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